Cube
Wir machten bereits eine Umfrage und fragten euch, was ihr wohl von dem lustigen neuen Block auf unserem Schulhof haltet.
Und ein Schüler lag mit seinem Vorschlag, die Kiste wäre ein "GameCube" gar nicht mal so falsch, denn die Kiste heißt tatsächlich "Cube" und wurde von NEUERÄUME mit der Unterstützung einiger Schüler der 10. und 11. Klassen entwickelt und aufgebaut.
Das Ziel des Cubes und die Bestrebung von NEUERÄUME liegt darin, ein neues Lern- und Gestaltungsfeld zu erschaffen.
Zu allererst ging es darum, eine neue Sitzmöglichkeit für Schüler auf dem Hof zu schaffen und so trafen sich Frau Schumacher und 11 Schüler am 27.09.2006 und kamen mit Hilfe eines Brainstormings auf erste Ideen.
Fortan traf sich die neu entstandene Arbeitsgemeinschaft jeden Freitag und kam mit ihren Ideen und Fortschritten schnell voran.
Die Schüler begannen, Modelle von ihren Wunschdesigns anzufertigen und die Idee und die Umsetzung des Projekts wurden immer klarer.
Die Schüler experementierten mit verschiedenen Materialien und schließlich kam die Idee des Grundgerüsts, des "Cubes", auf.
Im Mai und Juni 2006 traf die Arbeitsgemeinschaft auf die professionellen Architekten von NEUERÄUME und sie übersetzten die Ideen der Schüler auf eine Hülle.
So kam es, dass die Schüler bereits Ende Juni des Jahres 2006 mit dem Aufbau beginnen. Unterstützt wurden sie von zwei Zimmermännern, welche ihnen wichtige Tipps zum Umgang mit Holz gaben, später waren sie auf sich allein gestellt.
Zuerst wurde das Holzgerüst errichtet, später begannen die Schüler mit Flechtarbeiten und so entstand die Inneneinrichtung des Pavillons.
Die Ideen zur Wandgestaltung prallten hierbei auf die Besorgnis des Schulleiters, das neue "Clubhaus" würde ein Ort nicht einsehbarer Handlungen.
Nun wurden die Hüllen und Netze an der Außenfront angebracht, sodass ein transparentes Lichtspiel und eine bequeme Hängematte ihren Platz an bzw. in dem Cube finden.
Schließlich wurde der Cube noch angestrichen, damit er später überstrichen werden kann, falls er einmal dem Vandalismus bzw. Graffiti-Artisten zum Opfer fallen sollte.