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Ein Jahr “Down Under” – Mein Zivi in Neuseeland

Halllo, mein Name ist Rico und ich habe 2010 mein Abitur am Barnim-Gymnasium erfolgreich absolviert.
Wehrdienst? – Muss das sein?
Als Junge hat (vielleicht auch bald „hatte“) man in der Bundesrepublik Deutschland die unglaublich sinnvolle Verpflichtung, einen Wehr- bzw. - bei Verweigerung - Zivildienst abzuleisten. Das bedeutet, dass man, wenn man nicht durch andere Umstände ausgemustert wurde, ein weiteres Jahr warten muss, bevor man mit seiner/m Ausbildung/Studium beginnen kann.
Nun erschien mir der Wehrdienst nicht als die nützlichste Möglichkeit, um sich auf ein Studium vorzubereiten und ist zudem, z.B. im Hinblick auf Afghanistan, moralisch wohl auch mehr als fragwürdig. Somit waren die Verweigerung und damit der Zivildienst die einzig logische Konsequenz für mich.
Da ich meine Zeit nicht einfach nur irgendwo absitzen wollte, sollte der Zivi in gewisser Weise eine Herausforderung für mich darstellen, an der ich selber wachsen könnte. So nützlich er für die Gemeinschaft ist, so nützlich sollte er auch für mich sein. Ein Geben und Nehmen – Yin und Yang – whatever. Nun wäre z.B. ein Zivi im Altersheim in Hohenschönhausen gesellschaftlich sicherlich von größter Bedeutung und auch ich würde wahrscheinlich eine Menge lernen können, doch wollte ich noch einen Schritt weiter gehen…
Aktualisiert (Donnerstag, den 05. August 2010 um 17:23 Uhr)