Wie New York ohne Sinatra, wie Wien ohne ...
Sissi, Sachertorte, Stadtentwicklung...
Mit diesen Erwartungen flog der Leistungskurs Geografie im April 2009 nach Wien.
Doch es sollte keine normale Städtereise geprägt durch gestresst umhertollende Hobbyfotografen und gelangweilte Reiseleiter werden.
Mehr war es ein Abenteuer- ein Abenteuer, das uns in die geheimnisvollen und sagenumwobenen Tiefen der Wiener Stadtentwicklung führte.
Durch selbstständig ausgearbeitete Vorträge machten wir eine Zeitreise in das mittelalterliche Wien, verspürten den Glanz der Kaiserzeit und durchquerten beeindruckt die UNO- City.
Es waren fünf Tage, in denen wir neben den bekannten Sehenswürdigkeiten, wie dem Stephansdom und der Hofburg, die abgelegensten Ecken der Stadt erkundeten.
Fünf Tage, in denen wir den Sonnenuntergang auf der „Copa Cagrana“, der Donauinsel, genossen und im Prater Wien aus schwindelerregenden Höhen bewunderten.
Und trotz des erheblich gestiegenen Fast- Food- Konsums, geschundener Füße und des ein oder anderen Sonnenbrands, waren es fünf Tage voller unverwechselbarer Eindrücke.
Man kann Wien aufgrund seines Charmes, der Architektur aber auch des „Wiener Schmähs“ wegen, sicherlich als einzigartig bezeichnen und getrost aus dem „Dicken B“ ein „Dickes W“ machen.
Sissi trafen wir leider nicht mehr an.
Die Sachertorte hielt auch nicht, was sie versprach (dafür war der McFlurry nicht zu verachten).
Doch durch die Exkursion nach Wien wurde aus der Theorie Praxis, das Gelernte wurde auf einmal Erlebtes und als kleine Abenteurer und Entdecker kehrten wir wieder nach Hause zurück.
Aktualisiert (Dienstag, den 24. November 2009 um 14:53 Uhr)