„Chuc Mung Nam Moi" - 2026 Jahr des Feuer-Pferdes
In Deutschland ist jedes Jahr am 31. Dezember Silvester und am 1. Januar beginnt das neue Jahr. Ganz anders im traditionellen chinesischen Kalender, darin beginnt ein neues Jahr immer zwischen dem 21. Januar und dem 20. Februar. Das Jahr 2026 steht im Zeichen des Pferdes – genauer gesagt dem Feuerpferd, einem der zwölf Tierkreiszeichen des chinesischen Kalenders. Das Neujahrsfest wird auch als „Frühlingsfest“ oder „Mondneujahr“ bezeichnet. Gefeiert wird es nicht nur in China, sondern auch in Korea, Vietnam und Singapur. Der Beginn eines neuen Jahres richtet sich im traditionellen chinesischen Kalender nach dem Mond: Ein neues Jahr beginnt in der Regel am zweiten oder seltener am dritten Neumond nach der Wintersonnenwende. Enden wird das Jahr am 5. Februar 2027, es wird also nach in Deutschland gebräuchlicher Zeitrechnung etwa zwölfeinhalb Monate dauern.
(Quelle: Deutschlandfunk Kultur)
Wir feiern mit einem Kuchenbasar und einer Wand voller Feuerpferde im Foyer mit und wünschen: „Chuc Mung Nam Moi" („Ein Frohes Neues Jahr“).

Die Arbeiten entstanden im Kunstunterricht des Barnim-Gymnasiums.
Austauschfahrt nach Hanoi, Vietnam im Januar 2026
19.01. – 20.01. Anreise nach Hanoi:
Die Flugreise begann am 19.01.2026 für 18 Berliner Schüler*innen und zwei Lehrerinnen. Aufregung, Euphorie und Nervosität waren dabei natürlich mit von der Partie. In Vietnam angekommen haben die Schüler*innen ihre Austauschpartner*innen bereits am Flughafen kennengelernt. Gemeinsam sind wir mit dem Reisebus zur Viet Duc Oberschule gefahren und haben dort Fotos gemacht. Anschließend sind die Schüler*innen zu den Gastfamilien gefahren und haben zusammen Mittag gegessen. Einige begleiteten ihre Austauschschüler*innen zum Nachmittagsunterricht. Am Abend trafen sich alle deutschen und vietnamesischen Austauschschüler*innen, gingen gemeinsam essen und besuchten anschließend einen Nachtmarkt.
Erinnern und Gedenken: AG Stolpersteine
Am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, traf sich unsere „AG Stolpersteine“ am späten Nachmittag in Alt-Hohenschönhausen.


In der Schöneicher Straße 10 hatte Johanna Kirscht gelebt. Weil sie Jüdinwar, wurde sie am 29. Juli 1942 von den Nationalsozialisten in das Lager Theresienstadt deportiert, wo sie im Februar 1943 an den dort herrschenden unmenschlichen Lebensbedingungen verstorben ist. Ihren 60. Geburtstag, am 16. April, hat sie nicht mehr erlebt.
Philipp Bender hatte in der Werneuchener Straße 10 gewohnt. Ihn hatten die Nationalsozialisten der Kategorie „Verbrecher“ zugeteilt. An seinem 61. Geburtstag, dem 24. Mai 1940, wurde er verhaftet und zunächst in das KZ Sachsenhausen gebracht. Von dort deportierte man ihn in das KZ Dachau und schließlich in das KZ Buchenwald, wo er am 30. Dezember 1941 ermordet wurde.
Für beide haben wir einen Stolperstein verlegt, um die Erinnerung an sie zu bewahren.
Die Verlegung haben wir in Kooperation mit unserer Partnerin Frau Poetzsch von der Stolperstein-Initiative des „Licht-Blicke Netzwerk für Demokratie“ organisiert und gestaltet. Begleitet haben die Zeremonie einige Anwohner, Eltern und Freunde, die Bezirksstadträtin von Lichtenberg, Dr. Catrin Gocksch (CDU), Toni Kraus (Die Linke) sowie ehemalige Schülerinnen des Barnim-Gymnasiums. Ihnen allen gilt unser Dank!
Wir planen im zweiten Schulhalbjahr ein weiteres Stolperstein-Projekt.
Barnim Talk – Der Podcast!
"Der Barnim-Podcast ist zurück. In der 2. Folge haben wir das Thema: "Der Rechtsruck in den Parlamenten - was nun?" behandelt und uns dazu Verstärkung eingeladen. Unser Gast war Tobias Börner, ein Kommunalpolitiker, welcher im Ausschuss für Bildung und Soziales sitzt und von seiner Erfahrungen berichtet. Viel Spaß bei der 2. Folge wünschen Lennox, Janosch, Frau Karmoll und Herr Wagner."
Lesenacht am Barnim-Gymnasium
Eine Nacht voller Geschichten, Kreativität und Gemeinschaft
Am 21. November 2025 fand am Barnim-Gymnasium unsere große Lesenacht für die 7. Klassen statt – ein besonderes Erlebnis, das rund 50 Schüler*innen zusammenbrachte und Lesen auf vielfältige Weise erlebbar machte.

In vier thematisch gestalteten Räumen tauchten die Jugendlichen in unterschiedliche literarische Welten ein: Von einer kreativen Harry-Potter-Schreibwerkstatt über die Entwicklung eines eigenen Schulkrimis bis hin zu Einblicken in die bunte Welt der Comics und Mangas. Zudem drehte sich ein Raum ganz um das Thema Freundschaft – mit literarischen Beispielen, persönlichen Reflexionen und liebevoll gestalteten „Zetteln der lieben Worte“.
Neben dem Lesen standen Fantasie, Teamwork und Kreativität im Mittelpunkt. Die Schüler*innen entwickelten eigene Geschichten, gestalteten Comicfiguren, mischten Zaubertränke, spielten Detektivspiele und bastelten Freundschaftsarmbänder. Eine Nachtwanderung rundete das Programm ab.
Die Lesenacht 2025 zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig Literatur sein kann – und wie viel Freude gemeinsames Lesen und kreatives Arbeiten bereiten.










