Wie wir erst 12000 Jahre in die Vergangenheit gereist sind und dann ein Gespräch mit einer ehemaligen Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages geführt haben
Am 20. Mai haben wir die James-Simon-Galerie besucht, um uns die Ausstellung „Erbaute Gesellschaft“ anzuschauen. Dort hat uns Frau Dr. Strauß zunächst einiges zum historischen bzw. kulturellen Hintergrund der archäologischen Stätte Göbekli Tepe in der Türkei erklärt. Bei dem Gang durch die Ausstellung haben über den kulturellen Hintergrund sowie mögliche Verknüpfung mit anderen Kulturen „philosophiert“. Begleitet hat uns auch unser ehemaliger Religionslehrer Herr Bierotte, mit dem wir bei einem Kaffee bzw. Saft und einem Stück Kuchen über unsere Erlebnisse der letzten zwei Jahre gesprochen haben.
Dann mussten wir auch schon – viel zu früh – losgehen, um unseren Termin im Paul-Löbe-Haus (Bundestagsliegenschaft) nicht zu verpassen. Nach einer Sicherheitskontrolle haben wir Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Grüne), Bundestagsvizepräsidentin a.D., MdB und Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien getroffen. Mit ihr haben wir ein sehr spannendes Gespräch über religionspolitische Themen, wie Antijudaismus in Bezug auf antijüdische Darstellungen in Kirchengebäuden, Antisemitismus und Extremismus, Fake News und vor allem die Zusammenhänge all dieser Themenkomplexe gesprochen.
Einige Fotos und Autogramme später wurden wir von ihrer äußerst freundlichen Büromitarbeiterin Frau Deters durch das Reichstagsgebäude geführt und durften sogar einer Debatte im Plenum des Bundestages zum Thema „Lage im Sudan“ beiwohnen, zu welcher sehr intensiv und kontrovers debattiert wurde. Dabei hörten wir auch eine Rede des Außenministers, Johann Wadephul. Zum Abschluss konnten wir noch ein paar schöne Fotos auf dem Dach des Reichstagsgebäudes machen und die „Rückreise in die Gegenwart“ antreten.
Jonas Becker – für die Stolperstein-AG und den Religionskurs
Berlin, den 26.05.2026
Abiturvorbereitung Deutsch – mal ganz anders

Am 17.04. 2026 waren der Schauspieler Benjamin Lillie vom Deutschen Theater und der Regisseur Alexander Eisenach bei uns am Barnim-Gymnasium zu Gast, um sich mit Schülerinnen und Schülern des Abiturjahrgangs über ihre Lektüreeindrücke zum Roman „Heimsuchung“ von Jenny Erpenbeck (einer verpflichtenden Abiturlektüre) auszutauschen und vor allem sehr leidenschaftlich davon zu erzählen, wie aus der Romanvorlage das Theaterstück „Heimsuchung“ entstand. Beide sind dafür schließlich Experten, beschäftigten sie sich doch intensiv mit dem Roman, waren im Austausch mit der Autorin Jenny Erpenbeck und erarbeiteten eine Bühnenfassung, die etliche Schülerinnen und Schüler sahen und von der sie fasziniert waren. Die Theaterinszenierung „Heimsuchung“ des Regisseurs Alexander Eisenach hatte am 23.01. 2026 im DT mit einem beeindruckenden Schauspielerensemble, einer davon ist Benjamin Lillie, Premiere.
Von dieser Art der Abiturvorbereitung wünschen wir uns mehr.
Venedigfahrt Kunst Leistungskurse 2026
Dieses Jahr haben sich 23 Schüler:innen aus drei Kunstleistungskursen mit Frau Thorbecke und Frau Röfke auf den Weg gemacht, um in den historischen und einzigartigen Charme sowie die besondere Atmosphäre der italienischen Stadt der Brücken einzutauchen. Während sich Nebel in den Gassen mit warmem Frühlingssonnenschein abwechselte, erkundete die Reisegruppe die Stadt und ihre Museen zu Fuß und mit den Vaporettos (öffentlichen Wasserbussen). Außerdem besuchten wir die Insel Murano, die weltbekannt für ihre außergewöhnliche Glaskunst ist. Immer dabei waren Zeichenstift und Skizzenheft, um die vielen Eindrücke künstlerisch festzuhalten. Insgesamt verbrachten wir vier gelungene und harmonische Tage im Sinne einer intensiven künstlerischen Erfahrung an außerschulischen Lernorten.


„Chuc Mung Nam Moi" - 2026 Jahr des Feuer-Pferdes
In Deutschland ist jedes Jahr am 31. Dezember Silvester und am 1. Januar beginnt das neue Jahr. Ganz anders im traditionellen chinesischen Kalender, darin beginnt ein neues Jahr immer zwischen dem 21. Januar und dem 20. Februar. Das Jahr 2026 steht im Zeichen des Pferdes – genauer gesagt dem Feuerpferd, einem der zwölf Tierkreiszeichen des chinesischen Kalenders. Das Neujahrsfest wird auch als „Frühlingsfest“ oder „Mondneujahr“ bezeichnet. Gefeiert wird es nicht nur in China, sondern auch in Korea, Vietnam und Singapur. Der Beginn eines neuen Jahres richtet sich im traditionellen chinesischen Kalender nach dem Mond: Ein neues Jahr beginnt in der Regel am zweiten oder seltener am dritten Neumond nach der Wintersonnenwende. Enden wird das Jahr am 5. Februar 2027, es wird also nach in Deutschland gebräuchlicher Zeitrechnung etwa zwölfeinhalb Monate dauern.
(Quelle: Deutschlandfunk Kultur)
Wir feiern mit einem Kuchenbasar und einer Wand voller Feuerpferde im Foyer mit und wünschen: „Chuc Mung Nam Moi" („Ein Frohes Neues Jahr“).

Die Arbeiten entstanden im Kunstunterricht des Barnim-Gymnasiums.










