Schularchitektur im Bezirk
In Kürze finden Sie hier eine Dokumentation über die Schularchitektur im Stadtbezirk.
Vorstand der Gesamtelternvertretung
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Vorsitzender: Lars Petereit
Stellvertreter/innen: Conny Fleischer, Marek Richter, Christiane Takács
Mitglieder im Bezirkselternausschuss
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Mitglieder: Swen-Uwe Berger, Conny Fleischer
Stellvertreter/innen: Winnie Berger, Heike Bursch, Martin Kalmutzki, Nadine Sasse
Jeden vierten Dienstag (außer in den Ferien) im Monat finden die BEA- Sitzungen im Rathaus Lichtenberg statt.
Mitglieder in der Schulkonferenz und in weiteren Gremien
Die Elternvertreter der einzelnen Gremien können Sie über die Adresse der GEV (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erreichen, wir leiten die Post an die entsprechende Stelle weiter.
Barnim-Café
Unsere Schulcafeteria heißt „Barnim Café“ und bietet eine breite Auswahl an belegten Brötchen, Laugengebäck, Pizza, Pommes frites, Jägerschnitzel, Würstchen und Hot Dog, aber auch Crêpes, Donuts, leckere Suppen, Salate und Joghurt mit frischem Obst. Außerdem natürlich Süßwaren, Eis, diverse Kaffee-Spezialitäten und verschiedene kalte Getränke.
So gut wie das Essen und Trinken sind auch der Service und die freundliche Bedienung. Und nicht zu vergessen: die fachkundige und herzliche Unterstützung bei allen möglichen Projekten, - hier kommen Lehrer/innen und Schüler/innen gern her!
Im Sommerhalbjahr gibt es einen Eisverkauf auf dem Schulhof.
Öffnungszeiten: 7.30 Uhr – 15.30 Uhr
„Das Erkennen und Fördern von individuellen Fähigkeiten und Begabungen der Schüler ist ein Hauptanliegen am Barnim-Gymnasium.“ Schulprogramm, Seite 7
Die (Hoch-)Begabtenförderung ist ein Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit an unserem Gymnasium. Inzwischen konnte ein umfangreiches Netzwerk an Fördermöglichkeiten aufgebaut werden.
Seit dem Schuljahr 2000/2001 ist die Begabtenförderung verstärkt in den Blickpunkt der pädagogischen Arbeit an unserem Gymnasium gerückt, ausgehend von den guten Erfahrungen in der zielgleichen Inklusion. Sowohl Schüler/innen mit besonderen Begabungen oder Hochbegabungen als auch die Schüler/innen mit Handicaps benötigen eine verstärkte individuelle Zuwendung und Förderung durch Lehrer/innen und Betreuer/innen, besonders wenn sie beiden Schülergruppen angehören. Auch dieser pädagogische Schwerpunkt wird von einem Team aus Lehrer/innen betreut, das bei Bedarf durch Mitarbeiter/innen der Schulsozialstation und des Schulpsychologischen Dienstes unterstützt wird.
Die Förderung begabter Schüler/innen erfolgt im regulären Unterricht in unterschiedlichen Formen, z. B. durch selbst organisiertes Lernen (SOL), Planung individueller Lernwege, das Lernen in unterschiedlichen Jahrgangsstufen oder das Überspringen von Klassenstufen. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei in allen Jahrgangsstufen das Service-Learning ein, d.h. Lernen durch Engagement. Entsprechende Projekte wurden u.a. in den Fächern im Musik, Sozialkunde und Deutsch entwickelt und durchgeführt.
Die Binnendifferenzierung ist Bestandteil des normalen Unterrichts. Sie wird neben unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Individualisierung durch Arbeitsformen wie Freiarbeit und Projektarbeit sowie durch besondere Sozialformen wie arbeitsteilige Gruppenarbeit, Gruppenpuzzles oder Stationsarbeit umgesetzt. In den Klassenstufen 7 bis 10 ermöglichen Teilungsstunden eine intensivere individuelle Förderung.
Als Maßnahmen der äußeren Differenzierung die Teilnahme am Wahlpflichtunterricht bereits ab Klasse 7, am Unterricht höherer Klassenstufen in ausgewählten Fächern, bzw. an den zahlreich vorhandenen Arbeitsgemeinschaften angeboten. In Einzelfällen können Klassen übersprungen werden. In der Oberstufe besteht je nach Angebot die Wahl eines zusaetzlichen (dritten) Leistungskurses.
Gerne melden Eltern ihre Kinder zur 5. und 7. Klasse am Barnim-Gymnasium an, was immer wieder zur Übernachfrage in beiden Kassenstufen führt. Der Besuch der 5. Klasse ist besonders für leistungsstarke Schüler/innen geeignet, die Freude am Lernen und Entdecken haben. Im schülerorientierten Unterricht ergeben sich immer wieder Möglichkeiten auf weitergehende Schülerfragen einzugehen, die den Unterricht interessant, aber auch anspruchsvoll machen. Die Aufnahme der Schüler/innen in eine 5. Klasse erfolgt nach den Noten des Halbjahreszeugnisses der 4. Klasse in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Sachkunde. An den Tagen der offenen Tür unserer Schule und einer zentralen Informationsveranstaltung für 5. Klassen in Lichtenberg können sich Schüler/innen und Eltern dazu ausführlich informieren.
Besonders begabte Schüler/innen werden in der Schule im Projekt „Impulsstunden“ gefördert, einem Pull-out-Programm, bei dem die Schülerinnen und Schüler für eine Stunde pro Woche (Impulsstunde) aus dem regulären Unterricht herausgelöst werden. Das Projekt „Impulsstunden“ wird in Kooperation mit der Gemeinschaftsschule Grüner Campus Malchow (Projektleitung), der Seeschule Rangsdorf und der Grünauer Gemeinschaftsschule seit 2011 durch geführt. Ein Team von Lehrer/innen aus diesen Schulen plant gemeinsam die Grundsätze der Durchführung und Evaluation der Impulsstunden, unterstützt von der Robert-Bosch-Stiftung. Erste Evaluationen des Projekts zeigen eine hohe Zufriedenheiten bei Schüler/innen und Lehrer/innen.
Im Schulverbund Ost werden begabte Grundschüler/innen der Region in Nachmittagskursen an den Verbundschulen gefördert, z.B. Junge Forscher/innen auf Entdeckungstour.
Seit 2006 wird vom Barnim-Gymnasium regelmäßig in der letzten Ferienwoche ein viertägiges Sommercamp für begabte Grundschüler/innen durchgeführt, was sich großer Beliebtheit erfreut. In den vier Tagen übernachten die Teilnehmer/innen in unserer Schule und lernen/ forschen in verschiedenen Wahlpflichtkursen, z.B. aus den Bereichen Naturwissenschaften, Raumfahrt, Informatik, Chinesisch, und Gebärdensprache. Neben diesen Kursen gibt es nachmittags und abends ein umfangreiches Freizeitangebot, das verschiedene sportliche, spielerische und entspannende Aktivitäten umfasst. Ziel des Camps ist es, unterschiedliche Interessen der Teilnehmer/innen anzusprechen bzw. zu wecken und vorhandene Begabungen sowie soziale Kompetenzen zu fördern. Zum Gelingen der Camps tragen neben den Lehrer/innen unserer Schule und des Schulverbunds ganz besonders die Teamer bei. Dabei handelt es sich um Schüler/innen der 10. – 12. Klassen, ehemalige Schüler/innen und Studenten, die die Teilnehmer/innen des Camps rund um die Uhr betreuen und z.T. auch Kurse anbieten. Das Projekt „Sommercamp“ wurde 2011 mit dem Förderpreis für Soziales Lernen des Bezirks Lichtenberg gewürdigt.
Darüber hinaus werden unsere Schüler regelmäßig über geeignete Universitätsveranstaltungen oder Ferienangebote des Vereins "Hochbegabtenförderung e. V.", mit dem unsere Schule eng zusammenarbeitet, informiert. Außerdem werden Schüler der 12. Klasse zur Teilnahme am Programm der deutschen Schülerakademie entsendet.
Die Teilnahme unserer Schule am MINT - Programm (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik = MINT) und Mitgliedschaft im MINT-EC - Verein (seit August 2003) macht es Schülern und Lehrern der Schule möglich, sich an verschiedenen Veranstaltungen von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu beteiligen und so eine umfangreiche und gezielte Förderung im naturwissenschaftlichen Bereich zu erhalten.
Architektur des Barnim-Gymnasiums
Das Grundstück liegt im östlichen Teil des Bezirkes Berlin-Hohenschönhausen. Mit seinem südlichen Rand tangiert es die Ahrensfelder Chausee. Die unmittelbare Umgebung des Grundstücks weist keine nennenswerten städtebaulichen Bezüge auf. Einige dem Entwurf zugrundeliegende Charakteristika sind im Ort Falkenberg zu finden:
- die um Höfe gruppierte Dorfbebauung
- die Backsteinarchitektur der Landarbeiterhäuser
- die Kirche aus verputztem Mauerwerk
- das ehemals in Falkenberg vorhandene Rittergut von geschlossener Form.
Architektur
Die heterogene Umgebung des Baugrundstücks verlangt nach einer eigenständigen Lösung, kraftvoll genug, einen ordnenden Akzent zu versetzen. Ausgehend von einer freien Form, die zu einem Kreis geometrisiert wurde, werden auf einem runden Plateau mit einem Radius von 82,124m und einer Höhe von ca. 1,25m über Gelände zwei Baukörper angeordnet. Der südöstliche ist zur Ahrensfelder Chaussee orientiert und beinhaltet die Schulfunktionen, der westlich gelegene Sportfunktionen. Zwischen den Gebäuden entfaltet sich der Pausenhof, der sich nördlich von Steinsäulen begrenzt zur Landschaft öffnet.
Die Schule gliedert sich in zwei zweigeschössige Bauteile. Dazwischen liegt eine Pausenhalle, die von oben über Kuppel belichtet wird. Das gebogene Bauteil präsentiert zur Ahrensfelder Chaussee mit einer Lochfassade, in hellrotem Ziegel. Dort sind radial angeordnet die Klassen- und Gruppenräume des allgemeinen Unterrichts untergebracht. Das zum Pausenhof gerichtete Bauteil ist orthogonal strukturiert und beinhaltet die Fachräume des Naturwissenschaftlichen Unterrichts sowie die Räume für Kunst und Informatik, die Bibliothek und die Schulverwaltung. In die zentrale Pausenhalle sind turmartige Kuben eingesetzt, in denen die Sammlungsräume und Toiletten untergebracht sind.
Der Mehrzweckraum bildet einen weiteren in die Halle eingestellten Solitär. Er ist dem Haupteingang zugeordnet, an seiner Rückseite liegen Musikräume. Der Sportbereich besteht aus einer Zweifachsporthalle (22m x 40m) und einer Dreifachsporthalle (27m x 45m). Den Hallen ist rückseitig ein Serviceriegel zugeordnet, in welchem sich außerdem ein Jugendmehrzweckraum, die Technikzentrale und die Hausmeisterwohnung befinden. Im Westen sind dem Serviceriegel Sportfelder vorgelagert. Sie werden von den in ihm untergebrachten Außengeräteräumen bedient.
Bauherr: |
Bezirksamt Hohenschönhausen von Berlin, Abt. Wohnen und Soziales/Bildung und Sport |
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Planung: |
Stefan Scholz in Bangert Scholz Architekten | |
Bauleitung: |
Hochbauamt DGI Bauwerk Architekturbüro | |
Garten- und Landschaftsgestaltung: |
Glaßer und Dagenbach Garten- und Landschaftsarchitekten | |
Baujahr: |
1995-97 | |
Baukosten: |
63.000.000,00 DM nach genehmigter BPU |
Quelle: Hochbauamt Bezirksamt Hohenschönhausen, 1999.